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Globale Studie: Strategische HR-Planung bringt Unternehmen finanziell voran

  • Top-20-Unternehmen zeichnen sich durch bessere Talent-Maßnahmen aus
  • Siebter Global Leadership Forecast von DDI hebt sich radikal verändernde Rolle von HR hervor

Unternehmen mit besseren Führungskräften schneiden unterm Strich finanziell besser ab. Das zeigt eine aktuelle Studie der Talent-Management-Beratung Development Dimensions International (DDI) und des unabhängigen Unternehmensverbands The Conference Board. Die Studie stellt die finanzielle Performance der besten und schlechtesten Unternehmen bezüglich Rentabilität, Ertrag je Aktie, Rendite für Investoren und Kapitalrendite über fünf Jahre gegenüber. Demnach waren Unternehmen mit hoher Führungsqualität sechsmal eher unter den 20 finanziell stärksten Organisationen. Unternehmen, die darüber hinaus auch hohe Werte für Engagement und Mitarbeiterbindung zeigten, schnitten sogar neunmal eher finanziell besser ab. Für die Studie „The Global Leadership Forecast 2014|2015“ wurden weltweit 13.124 Führungskräfte und 1.528 HR-Verantwortliche aus mehr als 2.000 Unternehmen befragt.

Nur 18 Prozent der Personalabteilungen nutzt Prognosen

Die Untersuchung ergab im Detail, dass sich weltweit 60 Prozent der Personalabteilungen als Partner der Fachabteilungen sehen. In dieser Partnerschaft werden Informationen über aktuelle Business-Themen offen ausgetauscht und gemeinsame Ziele angestrebt. Dagegen beschrieben sich 22 Prozent der HR-Experten als rein reaktiv – sie stellten die Einhaltung der Compliance-Richtlinien sicher und reagierten auf Anfragen aus den Fachabteilungen. Nur 18 Prozent setzten Datenanalysen vorausschauend ein, um Talentlücken zu erkennen und Wechselwirkungen zwischen Talent- und Geschäftsentwicklung zu identifizieren.

Die Studie zeigte darüber hinaus den Wertbeitrag, den HR für die geschäftliche Entwicklung leisten kann. So sind vorausschauend agierende HR-Abteilungen wesentlich häufiger in den strategischen Planungsprozess ihrer Organisationen eingebunden – zu 43 Prozent, im Vergleich zu 26 Prozent der Partner und 5 Prozent der reaktiven Personalabteilungen. Die strategische Beteiligung zahlt sich für die Unternehmen aus: Sie schnitten mit einer sechsfach höheren Wahrscheinlichkeit finanziell besser ab als Organisationen, in denen HR keine oder nur eine nachgeordnete strategische Rolle spielt.

Strategische HR-Einbindung macht sich bezahlt

„Diese Ergebnisse zeigen, wie viel HR bewirken kann, wenn es an der Geschäftsstrategie ausgerichtet ist und diese mit weiterentwickelt“, sagte Wolfgang Doerfler, Geschäftsführer der DDI Deutschland GmbH. „Dafür müssen sich Personaler und Abteilungen aber anders aufstellen. Einfach nur Partner sein reicht nicht. Stattdessen geht es darum, mögliche Schwierigkeiten und Talentlücken im Vorfeld zu erkennen. HR muss in einer volatilen Welt wie der unsrigen allen einen Schritt voraus sein und den Menschen im Unternehmen die Implikationen dieses Wandels aufzeigen.“

Darüber hinaus besteht eine Kluft zwischen den Fähigkeiten, auf die sich Personalabteilungen momentan konzentrieren, und zukünftigen Anforderungen. So sahen die meisten HR-Experten die Kompetenzen „Kreativität und Innovation fördern“ und „Interkulturelle Führung“ als erfolgskritisch für die Zukunft. Dennoch trainiert zurzeit nur jedes dritte Unternehmen seine Führungskräfte darin, Kreativität zu fördern. Eines von fünf Unternehmen fördert globale Führungsfähigkeiten. Folgerichtig gab nur etwa ein Drittel der befragten Führungskräfte an, effektiv interkulturell führen zu können. Diese Fähigkeit war damit die am schwächsten ausgeprägte der gesamten Umfrage. Unternehmen, die beide Kompetenzen trainieren, finden allerdings mit einer dreifach höheren Wahrscheinlich¬keit unter den 20 finanziell stärksten Organisationen.

„Dass die Personalabteilung einen Wertbeitrag leistet, bleibt unbenommen. Kein Unternehmen kommt ohne gute Mitarbeiter aus. Doch es ist unwahrscheinlich, dass die heutigen Fähigkeiten und das Wissen auch in Zukunft noch relevant sind,“ führte Wolfgang Doerfler aus. „HR muss sich in einen fortwährenden Lernmodus versetzen, um relevant zu bleiben. Wir glauben, dass sich die Rolle der Personalabteilung in den kommenden fünf Jahren stärker als in den 30 Jahren zuvor wandeln wird.“

Weitere Trends in der Studie

  • Führungskräfteentwicklung tritt weltweit auf der Stelle: Nur 37 Prozent der Führungskräfte stuften die Qualität der Entwicklungsprogramme in ihren Organisationen als hoch oder sehr hoch ein. Genauso schwach sieht es im Nachfolgemanagement aus: Über eine starke Reserve an Nachwuchstalenten verfügen nach eigenen Angaben nur 15 Prozent der Unternehmen. Und nur 46 Prozent wichtiger Positionen insgesamt konnten mit internen Kandidaten besetzt werden.
  • Fähigkeiten von Führungskräften und die Anforderungen der Umwelt driften auseinander. Das wirtschaftliche Umfeld ist zwar zunehmend von Faktoren wie Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambivalenz geprägt. Dennoch können viele Manager schlecht damit umgehen. Weniger als zwei Drittel der Führungskräfte gaben an, sie seien sehr oder hochgradig zuversichtlich, diese Herausforderungen bewältigen zu können. Auch auf HR-Seite bezeichneten nur 18 Prozent der Befragten die Führungskräfte in ihren Unternehmen diesbezüglich als „sehr kompetent“. Dabei besaßen die 20 finanziell erfolgreichsten Unternehmen mit einer dreifach höheren Wahrscheinlichkeit in diesem Bereich fähige Führungskräfte, verglichen mit den 20 finanziell schwächsten Organisationen.
  • Unternehmen mit einem höheren Anteil weiblicher Führungskräfte schneiden ebenfalls finanziell besser ab. Die 20 finanziell erfolgreichsten Unternehmen besaßen einen Frauenanteil von 37 Prozent; bei den schwächsten 20 waren es hingegen nur 19 Prozent.
  • Auch „Millenials“ – Mitarbeiter, die zwischen 1982 und 2000 geboren sind – bringen Unternehmen finanziell voran: Je höher der Anteil dieser Generation, desto höher die Wachstumsrate. Generation-Y-Mitarbeiter zeigten aber geringere Engagement-Werte und eine größere Neigung, das Unternehmen innerhalb der kommenden 12 Monate zu wechseln. Für Entwicklungsmaßnahmen bevorzugten Millenials überraschenderweise die gleichen Methoden wie vorherige Generationen: formale Workshops, Trainings, E-Learning und Entwicklungsaufgaben. Zusätzlich nutzen sie vermehrt soziale Lernstrategien, mobile Entwicklungsmaßnahmen und neuartige Methoden, um von anderen zu lernen.

Die vollständige Studie steht unter folgendem Link zum Download bereit (Englisch)
The Global Leadership Forecast (GLF) 2014|2015, Ready-Now Leaders: Meeting Tomorrow’s Business Challenges

Über die Studie
Der „Global Leadership Forecast (GLF) 2014|2015, Ready-Now Leaders: Meeting Tomorrow’s Business Challenges“ wurde 2014 zum siebten Mal seit 1999 veröffentlicht. Weltweit wurden 13.124 Führungskräfte und 1.528 HR-Verantwortliche aus 2.031 Unternehmen befragt. Der Report bildet die Ergebnisse nationaler und multinationaler Unternehmen aus 48 Ländern und 32 verschiedenen Branchen ab. Für die finanzielle Einstufung der Unternehmen wurden die Rentabilität, der Ertrag je Aktie, die Rendite für Investoren und die Kapitalrendite über fünf Jahre herangezogen. Insgesamt zeigt die Studie 18 Hauptentwicklungen auf.

The Conference Board ist ein global operierender, unabhängiger Unternehmensverband, der für seine Mitglieder Informationen über Management und Märkte zusammenstellt, um geschäftliche Prozesse zu verbessern und die soziale Verantwortung zu fördern.

Über DDI Deutschland GmbH
Als weltweit tätiger Talent Management Experte unterstützt Development Dimensions International (DDI) Unternehmen mit seinem Leistungsportfolio in den folgenden Bereichen: Auswahl und Assessment, Führungskräfteentwicklung, Nachfolgemanagement, Performance Management und Kompetenzmanagement. Dabei verfügt das Beratungsunternehmen über eine 45-jährige internationale Erfahrung und ist weltweit mit 42 Büros in 26 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter. Die deutsche Niederlassung wurde 1996 gegründet und entwickelte sich aufgrund des bedeutenden Kundenstamms innerhalb weniger Jahre zu einem der strategischen Standorte von Development Dimensions International.

Kontakt
Viola Mueller-Thuns
DDI Deutschland GmbH
Mollsfeld 3
40670 Meerbusch
Tel: +49 (0)21 59 / 91 68-41
E-Mail: viola.mueller-thuns@ddiworld.com
http://www.ddiworld.com

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