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Kommunikativer Führungsstil fördert finanziellen Unternehmenserfolg

Interaktives Führungsverhalten macht sich für Unternehmen bezahlbar und ein Assessment für die mittlere Führungsebene macht unterschiedliche Unternehmensstrategien planbar.

Unternehmen können erheblich finanziell davon profitieren, wenn sie mehr Wert auf die Interaktion zwischen ihren Führungskräften und Mitarbeitern legen. Gleichzeitig könnte dadurch die Zahl der Führungskräfte, die für erfolgskritische Positionen zur Verfügung stehen, um 20 Prozent steigen. Das geht aus der internationalen Studie der weltweiten Talent-Management-Berater Development Dimensions International (DDI) hervor.

Für die Studie The Global Leadership Forecast (GLF) 2014|2015, Ready-Now Leaders: Meeting Tomorrow’s Business Challenges, wurden über 13.000 Führungskräfte und 1.500 Personalleiter weltweit befragt. Die Studie kam u.a. zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit zu den 20 finanzstärksten Unternehmen zu gehören, in Firmen mit hoher Führungsqualität sechsmal so hoch wie in anderen Unternehmen war. In Unternehmen, in denen sich sowohl die Führungsqualität als auch das Engagement und die Mitarbeiterbindung von Führungskräften auf hohem Niveau bewegen, besteht eine neunmal höhere Wahrscheinlichkeit, dass die Konkurrenz finanziell das Nachsehen hat.

Führungskräfte wünschen sich mehr Zeit für Austausch

Führungskräfte wurden gefragt, wie viel Zeit sie einerseits Managementaufgaben und andererseits der Interaktion widmen. Unter „Management“ wurde der zeitliche Aufwand für planerische und administrative Tätigkeiten zusammengefasst; als „Interaktion“ wurde die Zeit definiert, in der Führungskräfte mit anderen Personen, beispielsweise Kollegen, Mitarbeiter, Vorgesetzte und Kunden, kommuniziert haben. Nach Angaben der Führungskräfte entfielen 41 Prozent der Zeit auf das Management und Administration und 25 Prozent auf die Interaktion und Kommunikation. Allerdings äußerten die Führungskräfte, dass sie den Zeitaufwand für Managementaufgaben gern auf 22 Prozent (also um fast die Hälfte) verringern und nahezu doppelt so viel Zeit wie bisher, nämlich 40 Prozent, für die Interaktion verbringen würden.

Zudem gaben die befragten Führungskräfte an, dass in ihrem Unternehmen Managen mehr als Interagieren geschätzt wird. Sie gehen davon aus, dass sie nach den Vorstellungen ihres Unternehmen 45 Prozent ihrer Zeit mit Managementaufgaben und 21 Prozent mit Interaktionen verbringen sollen.

Interaktion macht sich bezahlbar

Wolfgang Doerfler, Geschäftsführer der DDI Deutschland GmbH meint dazu: „Unternehmen könnten davon profitieren, wenn sie den Schwerpunkt darauf legen würden, dass sich ihre Führungskräfte auf die Aktivitäten mit dem größten Mehrwert konzentrieren. Dazu gehört es auf Mitarbeiter zuzugehen, aktiv zuzuhören und zu unterstützen, statt sich abzukapseln und Management im stillen Kämmerlein zu betreiben. Der Zeitdruck, der auf Managern lastet, ist verständlich, aber eine Übergewichtung beim Managen führt zu größerer Unzufriedenheit, zu nachlassendem Engagement und zu einer stärkeren Fluktuation bei Mitarbeitern. Positiv hingegen wirkt es sich aus, wenn die Unternehmensleitung eine stärkere Interaktion befürwortet. Als Folge erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass mehr Mitarbeiter engagierter und innovationsfreudiger sind und für den nächsten Karriereschritt bereit und motiviert sind."

Ferner sind nach der Studie die Führungskräfte, die sich mehr Zeit für ihre Mitarbeiter genommen haben, effektiver im Coaching und in der Entwicklung anderer Personen. Sie sind in der Lage, Kreativität und Innovationsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern und zukünftige Talente zu erkennen und zu entwickeln. Und das wirkt sich wiederum positiv auf den Unternehmenserfolg aus.

Wolfgang Doerfler fügt an: „Interaktives Führungsverhalten wie Zuhören, Anleiten oder auch Vertrauen schaffen sind für Unternehmen im heutigen Umfeld weitaus wertvoller als das Managen und Verwalten von Abläufen und Mitarbeitern. Unternehmen, die die Interaktion zwischen Führungskräften und Mitarbeitern verbessern möchten, sollten dafür sorgen, dass diese Fähigkeiten in den Auswahl- und Beförderungsmechanismen angemessen berücksichtigt sind. Nach wie vor werden Führungskräfte vorzugsweise aufgrund ihrer fachlichen Fähigkeiten eingestellt oder befördert. Diese sagen jedoch wenig über die Führungsqualitäten aus.“

Die Veröffentlichung der Studie fällt praktisch mit der Einführung der neuen Assessmentlösung Leader3 Ready von DDI zusammen. Dieses Tool richtet sich an Manager der mittleren und höheren Führungsebenen, und diagnostiziert effektives Führungsverhalten. Leader3 Ready ist die Weiterentwicklung der beliebten Assessmentlösung Manager Ready. Konzipiert wurde Leader3 Ready für Führungskräfte, die bisher als Team- oder Projektleiter fungierten und sich nun auf der Schwelle zur Leitung von Abteilungen oder Unternehmensbereichen befinden und denen selber Führungskräfte unterstellt werden.

Leader3 Ready vermittelt Unternehmen einen fundierten Überblick darüber, wann und ob ihre Manager für den nächsten Karriereschritt bereit sind. Das Tool liefert detaillierte Ergebnisse und ermöglicht eine zielgerichtete und individuelle Entwicklungsplanung z.B. um bessere Fähigkeiten im interaktiven Führungsverhalten zu erlernen. Führungskräfte kommen so schneller voran, und werden effektiver in ihren Interaktionen.

Das Reporting der Ergebnisse ist so flexibel aufgebaut, dass die Führungskräfte aus der Brille der jeweiligen Unternehmensstrategie bewertet werden, d.h. man kann unterschiedliche Szenarien planen und die jeweiligen Ergebnisse vergleichen.

Durch den Einsatz virtueller Technologien kann das Assessment vollkommen ortsunabhängig und flexibel auf der ganzen Welt durchgeführt werden. Ein Vorteil insbesondere für globale Unternehmen, die an allen Standorten weltweit eine einheitliche Führungsqualität sicherstellen wollen.

Über die Studie

Der „Global Leadership Forecast (GLF) 2014 | 2015, Ready-Now Leaders: Meeting Tomorrow’s Business Challenges“ wurde 2014 zum siebten Mal seit 1999 veröffentlicht. Weltweit wurden 13.124 Führungskräfte und 1.528 HR-Verantwortliche aus 2.031 Unternehmen befragt. Der Report bildet die Ergebnisse nationaler und multinationaler Unternehmen aus 48 Ländern und 32 verschiedenen Branchen ab. Für die finanzielle Einstufung der Unternehmen wurden die Rentabilität, der Ertrag je Aktie, die Rendite für Investoren und die Kapitalrendite über fünf Jahre herangezogen. Insgesamt zeigt die Studie 18 Hauptentwicklungen auf.

The Conference Board ist ein global operierender, unabhängiger Unternehmensverband, der für seine Mitglieder Informationen über Management und Märkte zusammenstellt, um geschäftliche Prozesse zu verbessern und die soziale Verantwortung zu fördern.

Die vollständige Studie steht unter folgendem Link zum Download bereit (Englisch):

The Global Leadership Forecast (GLF) 2014 | 2015, Ready-Now Leaders: Meeting Tomorrow’s Business Challenges

Über DDI Deutschland GmbH

Als weltweit tätige Talent Management Beratung unterstützt Development Dimensions International (DDI) Unternehmen mit seinem Leistungsportfolio in den folgenden Bereichen: Auswahl und Assessment, Führungskräfteentwicklung und Nachfolgemanagement. Dabei verfügt das Beratungsunternehmen über eine 45-jährige internationale Erfahrung und ist weltweit mit 42 Büros in 26 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter. Die deutsche Niederlassung wurde 1996 gegründet und entwickelte sich aufgrund des namhaften Kundenstamms innerhalb weniger Jahre zu einem der strategischen Standorte von Development Dimensions International.

Kontakt

Viola Mueller-Thuns
DDI Deutschland Assessment, Training, Beratung GmbH
Mollsfeld 3
40670 Meerbusch
Tel: +49 (0)21 59-91 68 41
E-Mail: viola.mueller-thuns@ddiworld.com
www.ddiworld.de

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